Albrecht Olendiek

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Halb5 Vortrag | 12.12.2001 | Unbemerkt

Albrecht Ollendiek

Albrecht Ollendiek, Jahrgang 1963, begann bereits früh sich in der Modebranche zu engagieren: so war er bereits während seiner Abiturarbeit in Münchens führendem Pelzhaus mit seinen anspruchsvollen Ledermodellen vertreten.

Es folgten vier Jahre, in denen er über eine New Yorker Modeagentur ausschließlich die exklusivsten amerikanischen Boutiquen belieferte. Learning by doing ist seither seine Devise, wenn es darum geht seinen bevorzugten Materialien wie schwerer Seide, sinnlichem Veloursleder, chinesischem Cashmere und üppigem Pelz einen neuen Look zu geben.

Im Jahre 1993 eröffnete Albrecht Ollendiek seine erste eigene Boutique in Frankfurt am Main. Hier bietet er seitdem mit groflem Erfolg seine komplette Kollektion nebst eigenen Accessoires an. Darüber hinaus stellt er auf dem Salon du Pret-a-Porter in Paris aus.

Der Stil Albrecht Ollendiek ist geprägt von leisem, bewußt unspektakulärem Luxus. Kein In and Out, sondern Fortführung und immerwährende Metamorphose seiner Handschrift ist seine lntention; nicht was man trägt sondern wie man es trägt ist Albrecht Ollendieks Modephilosophie. So verhilft er verlorengeglaubten Begriffen wie Stolz und Würde zu neuem Leben. Seine grofle Liebe gehört dabei dem Fin-de-Siecle, was an seiner oft sehr weiblich-sinnlichen Silhouette erkennbar ist, die jedoch streng und zeitgemäß umgesetzt wird.

Mehr Stil, mehr Sinnlichkeit, mehr Hirn: Das ist Albrecht Ollendieks Anspruch. Und wer seine Mode einmal gesehen, die Stoffe einmal gefühlt hat, weiß, was er damit meint. Der Designer verarbeitet bevorzugt Pelz, Leder und Seide. Seine Kreationen sind Klassiker, die über Jahre hinweg getragen werden können und durch aktuelle Accessoires immer wieder aufs Neue faszinieren. Ein besticktes Samt-Patchwork-Kostüm mit Nerz besetzt lässt sich Frau 2500 € kosten, eine Seidenbluse 500 €. Ebenfalls zauberhaft und exquisit: die Taschen, Schuhe und Accessoires aus seiner Kollektion.

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